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Marius Seack
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Finde dein Warum!

Mir ist total egal, ob du deinen Traumjob findest.

Verstehe mich nicht falsch. Es ist mir auch egal ob ich das, was ich gerade mache irgendwann gegen die Wand fahre.

Ich will so vielen Menschen wie möglich helfen, das zu tun, was sie lieben. Ich will, dass sie ihr kreatives Denken und die Neugier etwas auszuprobieren, niemals verlieren. Sie zu klaren Aktionen anregen, so dass sie davon leben können, glücklich sind, und wieder andere inspirieren dasselbe zu tun.

Das kann ich ohne Agentur. Das kann ich ohne Job. Ich brauche dafür nur mich und mein Warum. Mehr nicht.

Bei allen Dingen, die du machen willst, brauchst du die folgenden 3 Dinge:

Wissen - Was willst du machen und Warum?

Fähigkeiten - Wie kannst du es erreichen oder umsetzen?

Motivation - Was treibt dich an genau das zu machen?

Wir brauchen also etwas Abstraktes wie ein Warum. Warum eigentlich? Naja ein Problem mit dem Warum gibt es schon.

Man brauch es nicht. Es funktioniert wunderbar auch ohne. Solange du ein Ziel hast, was du anstrebst und damit deine Brötchen verdienst, ist alles gut.

Aber es ist unglaublich erstrebenswert und macht meiner Meinung nach das Leben erst großartig. Es ist erfüllend zu wissen, warum man tagtäglich aufsteht, womit man Menschen begeistern will und worauf man am Ende des Tages voller Stolz zurückblicken kann.

Meine Arbeit, meine Leidenschaft nennen zu dürfen ist eins der größten Geschenke für mich. Natürlich bin ich mit der Erkenntnis nicht auf diese Welt gekommen. Wie alles braucht es Zeit, Leidenschaft, Spaß und ne Menge Geduld.

Vor allem in der heutigen Zeit ist es immer schwerer, oder sagen wir selbstbestimmter, seinen Sinn im Leben zu finden. Sowohl beruflich als auch persönlich. Mit der Freiheit kommt auch eine Menge Verantwortung einher. Früher war man halt Bauer oder Ritter. Viel Mitspracherecht hatte man da nicht. Heutzutage ist es, zumindest in vielen Ländern dieser Welt anders. Du kannst machen was du willst und eigentlich ist es allen außer vielleicht deinen Liebsten ganz egal was, oder ob du überhaupt etwas machst.

Wenn das alles schon so selbst bestimmt ist, dann mach doch wenigsten was, dass dir Spaß macht. Dann machts im schlimmsten Fall kein Sinn, aber Spaß.

Der finanzielle Aspekt ist dabei natürlich nicht zu vernachlässigen. Spaß allein bezahlt meine Miete leider nicht. Aber eins nach dem anderen. Wie findet man denn jetzt seinen Sinn, sein Warum?

Einfach ma' machen

Dein Sinn oder dein Warum, beginnt mit deiner Leidenschaft. Du machst etwas, was dir Spaß macht, dir viel bedeutet und dich einfach jedes Mal aufs Neue fasziniert. So findest du langsam heraus was dir gefällt und was du dir für den Rest deines Lebens vorstellen kannst. In diesem Schritt definierst du deine ersten Ziele, ein Was will ich machen? und vielleicht sogar ein kleines Warum eigentlich?

Hier ist das wichtigste: Einfach ma' machen, ausprobieren, mal gucken, wird schon schiefgehen.

Erfahrung sammeln

Du sammelst deine Erfahrung und wirst besser und besser in dem was du machst oder merkst, dass das irgendwie doch nix für dich ist. Du lässt dich von anderen inspirieren, probierst neues aus und entwickelst so ein immer größeres Wissen.

Du findest in diesem Schritt heraus, wie du deine Ziele erreichen kannst und vor allem wie du sie nicht erreichen kannst.

In jedem Prozess ist wichtig, dass jeder Rückschlag mindestens genauso wichtig ist wie ein Erfolg. Macht erstmal nicht so viel Spaß, zugegeben, aber bringt dich richtig weiter, wenn du es für dich nutzt. Wir müssen, von der Fehlerpolitik die uns in vielen Bereichen eingetrichtert wird loslassen. Fehler sind nichts Negatives und außerdem kann man keine Fehler im Erfahrungen sammeln machen. Mach sie nur nicht ein zweites Mal, sondern lerne aus ihnen.

Womit wir zum letzten Teil in unserem Prozess kommen.

Lernen

Zu guter Letzt verstehst du, was du an dem was du tust wirklich liebst, warum du damit angefangen hast und warum du niemals damit aufhören willst. Aber auch was dir nicht gefällt. Vielleicht hattest du eine unschöne Begegnung mit jemandem oder ein negatives Feedback, was dir bis heute noch im Kopf rumspukt.

Hier ist es wichtig, nicht die ruhe zu verlieren. Dieses Feedback ist essenziell für den weiteren Verlauf. Wie reagierst du auf internen, sowie externen Input. Das ist nicht die Zeit, um in Selbstmitleid zu verfallen. Es ist absolut normal, dass dein Vorhaben noch sehr wackelig auf den Beinen ist. Oder konntest du direkt laufen?

Versuche herauszufinden, was dir gefällt, was dir nicht gefällt und passe dein Was, dein Warum und deinen Plan immer weiter an. Bastle weiter an deiner Idee. Schmeiße deinen bisherigen Plan eventuell über Board und mach neu. Probiere Dinge aus. Trenne dich von Dingen, die nicht funktionieren und optimiere die, die funktionieren.

Und schon bist du im wundervollsten und wichtigsten Hamsterrad der Welt. Wiederhole den Prozess für den Rest deines Lebens. Sei ehrlich, aber nicht zu hart zu dir. Es ist ein Prozess. Entwickle deinen Masterplan, deinen Sinn, dein Warum oder nenne es einfach anders.

In a nutshell

  • Unsere Jobs, unsere Leben und alles was wir tun und woran wir glauben, sollte nur von uns abhängig sein. Ich will so vielen Menschen wie möglich helfen, das zu tun, was sie lieben. Ich will, dass sie ihr kreatives Denken und die Neugier etwas auszuprobieren, niemals verlieren.
  • Das kann ich mit meiner Agentur.
  • Das kann ich als Kindergärtner.
  • Das kann ich als Vater.
  • Das kann ich in absolut jedem Bereich meines Lebens machen. Ich brauche meinen Job nicht. Ich brauche ausschließlich mein Warum. Einmal gefunden, wird es geschliffen, neu entdeckt und nie wieder verloren.
  • Tue Dinge, die dir Spaß machen. Finde heraus, was dir daran Spaß macht und was nicht.
  • Inspiriere dich an anderen, lerne aus ihren Erfahrungen, Erfolgen und Rückschlägen.
  • Rede über dein Warum? Definiere es so klar, dass du es jedem erzählen kannst und dir egal ist, was andere sagen.
  • Passe dein Warum und deinen Plan immer wieder an.
  • Strebe Perfektion an, aber mach. Ein Perfektionist wird nie fertig. Werd' fertig.
  • Nutze deine 20er. Was ich damit meine ist: Nutz die Zeit in der du noch keine oder wenig Verpflichtungen hast. Mit einer eigenen Familie, Krediten oder sonst was wird es nur unnötig schwer. Jetzt verlierst du nix.

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